Auf geht’s: Debütsingle – Wieder in den König

Alles fing mit einem Gedanken an. An einem trüben März-Tag dachte ich mir: Das kann es doch hier nicht sein! Ich will in die Sonne, ich will ans Meer, ich will… wieder in den König. Und wie könnte man diesem Gefühl besser Ausdruck verleihen als mit einer musikalischen Ode. Also ab den Küchentisch, Block raus, Stift warmlaufen, Gedanken kreisen lassen und los geht’s. Und was soll ich sagen, nach anderthalb Stunden standen die Worte, die ich nur wenig später durch ein Mikro singen sollte, in meinem Blog. By the way: Mit Blog ist wirklich son klassisches Schulteil gemeint. Rote Farbe, schmale Kästchen, Ringheftung. Aber ich sage euch, hier entstehen die besten Ideen. 

Nach dem Text folgte der Beat, den mein musikalisch mehr als begabter Freund Lucas zusammenschraubte.  Wer hier an KI oder ähnliches denkt, weit gefehlt. Lucas spielte die Grundmelodie am Klavier ein und ließ dann seinen Zauberkünsten am Rechner freien Lauf. Jetzt mussten Text, Beat und Stimme noch verschmelzen und zu einem echten Schlager-Song werden. Als ich den fertigen Beat das erste Mal über die Kopfhörer hörte und einsing-bereit vorm Mikrofon stand, da dachte ich plötzlich: Verdammt, das macht wirklich Bock. In zwei Sessions habe ich alles aus meiner Stimme rausgeholt. Abmischen, mastern – und raus damit. Ein Video durfte natürlich auch nicht fehlen. Mit rund 80 Menschen haben wir die Dortmunder Kneipe Huberts, die uns Hubert himself dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, einmal auf Links gedreht. Ich glaube, da kommt die Stimmung, die der Song erzeugen kann, schon ganz gut rüber. Aber schaut selbst:

 

Einfach nur WOW

Und was dann passierte, damit habe ich mal so gar nicht gerechnet. Interviews beim Radio, mein Song bei Radio Ballermann, die ersten kleinen Auftritte und irgendwann das große Highlight. Ich. Das Dortmunder Oktoberfest. Hunderte Menschen, die meinen Song mitgröhlen. Aber dazu kommen wir in diesem Text (Link zum Beitrag) noch ausführlicher. Alles Wahnsinn. Und wir stehen gerade am Anfang unserer Reise. 

Nur noch zwei Satz zum Song: „Lass mich bitte wieder in den König“ ist eine Bitte, ein Gebet, ein Schlachtruf für alle, die den Flieger Richtung Feierinsel schon in der Tasche haben oder ihn sich herbeisehnen. Zwischen Vodka-Eimern und Bamboleo, zwischen Schinkenstraße und Rutschebahn singt ich als ISSELCOPTER von Fernweh, Freundschaft und feucht-fröhlichen Nächten – und lade euch alle ein, mitzusingen.